
Im Gegensatz zur südafrikanischen Methode zeichnet sich die klassische alluviale Prospektierung durch die direkte Suche nach
Diamanten in alluvialem Kies aus. Der wesentliche Nachteil dieser Methode beruht in der Tatsache, dass sie nur während der trockenen Jahreszeit
angewandt werden kann, d.h. höchstens 5 Monate pro Jahr. Man muss Proben aus dem Flussbett nehmen, indem man kleine Schächte bohrt, die zu Beginn
einen großen Durchmesser haben, aber in der Folge immer enger werden.

Diese Methode könnte man als die
belgische Methode bezeichnen. Diamanten werden direkt in alluvialen Lagerstätten gesucht.
Diese Methode wird in der kongolesischen Zone stark verwendet, aber der Zugang zur Lagerstätte ist dort aufgrund der dichten Wälder und des Fehlens
einer Trockenzeit sehr schwierig. Diese Methode wird in Zaire, Zentralafrika und in Gabun angewendet.