
In einem kristallisierten Mineral wie dem Diamanten sind die Atome gleichmäßig verteilt. Aufgrund seiner bevorzugten
Ausrichtungen hat der Diamant besondere Eigenschaften, weshalb er als Polyeder in Erscheinung tritt. Daher kann man ihn als Kristall
bezeichnen. Die Flächen dieses Kristalls haben sich während der Entstehung parallel zueinander verschoben.

Der Diamant kristallisiert im kubischen System (Definition dieses
Begriffes s.u.).
Seine kristallinen Formen sind also zahlreich. Hauptsächlich:
Oktaeder: 8 dreieckige Flächen, 12 Grate, 6 Spitzen.
Dodekaeder: 12 fünfeckige Flächen, 30 Grate, 20 Spitzen.
Kubus: 6 Flächen, 12 Grate, 8 Spitzen.
Rhombendodekaeder: 12 rautenförmige Flächen, 24 Grate, 14 Spitzen.

Es gibt drei
kristalline Formen, die am häufigsten auftreten:
Oktaeder,
Dodekaeder und
Kubus. Es
gibt auch besondere kristalline Formen, die als
Zwillingsformen bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um zwei oder mehr Kristalle,
die sich verbunden und zusammengefügt haben. Sie dringen ineinander ein. Diese Art von Stein weist sehr häufig einspringende Winkel auf. Andere
kristalline Formen des Diamanten werden nicht in der Juwelierbranche sondern einzig in der Industrie verwendet. Hierzu zählen: Bort (oder Boart),
Shot Bort, Carbonado, Framesit, Stewartit usw.